Ein neues Gesicht – und doch schon mittendrin Julia Klose stellt sich und ihre Arbeit vor
In unserer Gemeinde gibt es bereits einige Menschen, bei denen ich die Gelegenheit hatte, mich persönlich vorzustellen und auch etwas über sie zu erfahren. Gleichzeitig gibt es noch viele unbekannte Gesichter für mich – obwohl ich bereits seit über zwei Jahren Teil dieser Gemeinde bin.
Den Beginn meiner neuen Aufgabe möchte ich deshalb zum Anlass nehmen, mich noch einmal vorzustellen und gleichzeitig die Gelegenheit zu nutzen, mit noch mehr Menschen aus unserer Gemeinde ins Gespräch zu kommen.
Ab dem 1. Oktober 2026 werde ich offiziell die Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde übernehmen. Schon in den vergangenen Jahren durfte ich vertretungsweise in diesen Bereich hineinschnuppern und dabei feststellen, wie viel Freude mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht. Umso größer ist jetzt meine Freude, diese Aufgabe ganz offiziell übernehmen zu dürfen.
In meinem Kopf schwirren bereits viele Ideen, Inspirationen und Pläne für die Kinder- und Jugendarbeit. Ich stelle mir diesen Bereich ein bisschen wie einen wunderschönen Garten vor: Einige Pflanzen wachsen und gedeihen bereits, und gleichzeitig gibt es noch viel Raum, um Neues entstehen zu lassen, weitere kleine Beete anzulegen und vielleicht auch das eine oder andere mutige Projekt auszuprobieren – einfach, um zu sehen, was daraus wachsen kann.
An erster Stelle steht für mich dabei die Gemeinschaft. Ich wünsche mir eine gute Verbindung zwischen der Kinder- und Jugendarbeit und der gesamten Gemeinde – eine Verbindung zwischen Jung und Alt, bei der ein echtes Miteinander entstehen kann.
Mein Wunsch ist es, Kindern und Jugendlichen die Türen unserer Gemeinde zu öffnen. Sie sollen sich hier willkommen, gesehen und wertgeschätzt fühlen und einen Ort finden, an dem sie Gemeinschaft erleben und ihren eigenen Zugang zum Glauben finden können.
Gleichzeitig möchte ich auch den bestehenden Gemeindemitgliedern eine Brücke zu den Kindern und Jugendlichen bauen. Ich wünsche mir, dass Begegnungen entstehen und dass auch die älteren Generationen von der jungen und frischen Energie profitieren können.
Tief in meinem Herzen trage ich außerdem die Vision, dass Kinder- und Jugendarbeit nicht nur von einer einzelnen Person – also der hauptamtlichen Mitarbeiterin – getragen wird. Ich wünsche mir vielmehr, dass sie zu einem gemeinsamen Werk wird, bei dem jeder Mensch auf seine ganz eigene und individuelle Weise mitwirken kann.
Und ganz oben steht für mich natürlich meine persönliche Beziehung zu Gott. Ich möchte Kindern und Jugendlichen nicht nur Wissen über den christlichen Glauben vermitteln. Mein Wunsch ist es, ihnen einen lebendigen Glauben zu zeigen – einen Glauben, der im Alltag praktisch werden kann, in der Gemeinde seinen Platz findet und sie auch auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet.
Es geht mir nicht nur darum, dass Kinder und Jugendliche wissen, an wen wir als Christen glauben. Ich wünsche mir, dass sie Gott auch persönlich kennenlernen dürfen – dass Glaube für sie erfahrbar und lebendig wird und sie entdecken können, was eine Beziehung zu Gott mit ihrem eigenen Leben zu tun haben kann.
Und wer steckt eigentlich dahinter?
Natürlich möchte ich die Frage nicht unbeantwortet lassen, wer die Person ist, die diese Aufgabe übernimmt.
Ich bin Julia Klose, Jahrgang 1984, und komme ursprünglich aus Berlin. Ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau und habe über verschiedene Wege meine Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entdeckt und schließlich zu meinem beruflichen Schwerpunkt gemacht.
Ich selbst bin Mutter eines Kindes und durfte darüber hinaus bereits viele Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ein Stück begleiten. Vielleicht kann man deshalb sagen: In meinem Herzen bin ich ein bisschen Mutter von vielen Kindern.
Mein Mann und ich sind vor vier Jahren aus Hamburg in das schöne Henstedt-Ulzburg gezogen. Seit über zwei Jahren bin ich nun Teil dieser Gemeinde und freue mich sehr darauf, meine neue Aufgabe hier offiziell zu beginnen.
Ich freue mich auf viele Begegnungen, auf neue Gesichter, gute Gespräche und darauf, gemeinsam mit euch zu entdecken, was in unserem „Garten“ der Kinder- und Jugendarbeit noch alles wachsen darf.